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L&C stendal Möbel in der "Hindenburg" mit dabei

Rubrik: BüroeinrichtunglAktuell
Quelle: L&C stendal
Zur besten Sendezeit flimmerten am Sonntagabend, 06.02.2011 um 20.15 Uhr beim deutschen Privatsender RTL die Designerstühle der Firma L&C stendal über den Bildschirm. Der Privatsender ließ in den vergangenen Monaten den legendären Absturz des Luftschiffes "Hindenburg" für rund 10 Millionen Euro verfilmen – und das in der Altmark ansässige Unternehmen war dabei.

Foto: L&C stendal

Sessel Berlin und Stuhl Mensa haben ihren großen Auftritt zur Primezeit bei RTL. Zu den besten Einschaltquoten hat das Stendaler Möbeldesignunternehmen die Möglichkeit zu präsentieren."1936 wurde das Luftschiff mit Möbeln aus den Stendaler Werkstätten von L&C ausgestattet", erklärt Geschäftsführer Klaus Roth. Die Kölner MMC Studios hatten im vergangenen Jahr ein großes Interesse daran, den Film so original getreu wie möglich zu gestalten und nahmen aus diesen Gründen Kontakt zum Unternehmen L&C stendal auf.

 

Bereits vor mehr als achtzig Jahren stattete das Unternehmen die damals als Meisterwerks der Ingenieurskunst gepriesene Stahlkonstruktion aus. Bereits ein Jahr später, am 6. Mai 1937, ging eben dieses Wunderwerk der Technik beim Landeanflug in New York in Flammen auf.


Der Zweiteiler "Hindenburg" präsentiert den Zuschauern die Historie in einer atemberaubenden Ausstattung. Die Stendaler Firma hat für die Dreharbeiten den Speisesaal des konstruierten Luftschiffes sowie den Passagierraum ausgestattet. Der nach gebaute Speisesaal war bei Dreh das größte Set und wurde, im Vergleich zu Originalgröße der "Hindenburg" erweitert, um den Fernsehzuschauern die Möglichkeit zu geben, vom Zeitgeist der Bauhausbegründer zu schnuppern.

 

Für das Design der Stühle zeichneten sich die Brüder Heinz und Bodo Rasch aus. Die beiden Brüder begannen 1928 die Zusammenarbeit mit L&C stendal und bauten für die Eisenmöbelfirma Arnold Ende der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts Bauhausmöbel. Das Prinzip des abgekröpften Sitz- und Rückenlehngestells ließen sie sich mittels Patent jedoch nicht schützen, wahrscheinlich weil ihnen damals nicht die praktischen Konsequenzen bewusst waren. Die Stendaler Firma L&C sieht das jedenfalls gelassen. Geschäftsführer Klaus Roth freut sich, dass das Unternehmen einen öffentlichkeitswirksamen Auftritt mit Erfolg verbuchen konnte, bei dem neben der Geschichte des Unternehmens auch die hauseigenen Stühle im Mittelpunkt stehen.


© papierfischer.info 15.02.2011

   

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